Die fiesen Tricks der MySpace-Nachahmer - Datenschutzblog

Mit perfiden Methoden versuchen Neulinge in der Web 2.0-Welt an Mitglieder zu kommen. Sie spähen Mail-Kontakte neuer Mitglieder aus oder erlauben es, Profile über ahnungslose Bekannte anzulegen. So wollen manche Firmen an Privat-Daten kommen, um Werbung zu personalisieren.

Paul ist faul, langweilig und ein Saubär. So steht es auf seiner Seite bei Yahoos neuem sozialen Netzwerk Mash. Nur hat Paul die Angaben nie gemacht, er ist nicht mit einmal Mitglied bei Mash. Er hat nur einen Bekannten, der ihn etwas ärgern wollte. Das macht Mash sehr leicht: Jeder Insider kann mit ein paar Klicks Profile für jedermann einrichten. Man kann sich austoben, muss aber eine E-Mail-Adresse des so Dargestellten angeben.

Der so zwangsrekrutierte Kontakt bekommt eine E-Mail von Mash: Jemand habe ein Profil eingerichtet, man solle es doch mal prüfen. Und dann der ironische Schlusskommentar: "Es ist gut, geliebt zu werden!" Natürlich wird da jeder neugierig, was Bekannte über einen geschrieben haben. Und wer dann ein Profil wie das von Paul entdeckt, wird sofort an der Klarstellung arbeiten - und so den Traffic bei Yahoos neuem soziales Netzwerk befeuern.

Klicks dank Fummeleien an Profilen anderer - dass das der Plan ist, beschreibt Chefentwickler Will Aldrich im Begrüßungseintrag des Mash-Blogs. Das Angebot unterscheide sich von anderen dadurch, dass man Profile für andere anlegen, sie sogar nachträglich verändern könne - eine Freigabe vorausgesetzt. Diese neue Vermarktungsstrategie von Yahoo Mash ist deutlich aggressiver als die bisheriger Angebote des Konzerns - eine Folge des immer härter werdenden Kampfs um Aufmerksamkeit und Marktanteile im Mitmachnetz. Via: gmx.de

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